Studienaufenthalt des 18. Studienjahrgangs von EMBA Mainz an der University of Adelaide

Verpflichtender Bestandteil des Curriculums des Executive MBA-Studiengangs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (EMBA Mainz) für jeden Studienjahrgang ist eine Studienwoche an abwechselnd einer der drei ausländischen Partneruniversitäten in Adelaide, Shanghai oder Austin (Texas). Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 18. Studienjahrgangs stand Anfang April das Auslandsmodul an der Partneruniversität von EMBA Mainz in Adelaide auf dem Programm.

Das an der Business School der University of Adelaide angebotene Auslandsmodul wird unter dem Titel „Management zwischen Kontinenten und Kulturen“ angeboten. Darin hörten die 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die insgesamt an dem Auslandstudienaufenthalt teilgenommen haben, Kurse zu globalen gesellschaftspolitischen Problemen, den interkulturellen Herausforderungen im internationalen Managementkontext wie auch zu der Führung multikultureller Teams. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt lag auf den Themenkomplexen Knowledge Management, Innovation und der Analyse unternehmerischer Herausforderungen und Handeln in großen Organisationen.

Eingerahmt wurde das Studienprogramm durch verschiedene Veranstaltungen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl die Stadt und die Umgebung von Adelaide nahebrachten wie auch den Austausch mit Alumni und Repräsentanten der Universität ermöglichten. So hatte die Gruppe zu Beginn der Studienwoche am Samstag die Möglichkeit im Rahmen einer Stadtführung mit Besuch des Central Markets und der University of Adelaide einen ersten Eindruck von der Stadt und ihren kulinarischen Besonderheiten zu gewinnen. Eine Weinbergtour führte am Sonntag in die Adelaide Hills, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Weingut um die Touristenattraktion „The Cube“, einer Führung durch das Weingut „Angove’s“ und einem kurzen Aufenthalt in dem pittoresken kleinen Winzerbetrieb „Magpie Springs“ drei grundsätzlich verschiedene Weingüter und deren ganz unterschiedliche Weine kennenlernten.

Während der Studienwoche durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von EMBA Mainz auch an zwei verschiedenen Networking-Veranstaltungen teilnehmen. So hatten die Organisatoren der University of Adelaide am Mittwochabend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von EMBA Mainz gemeinsam mit zahlreichen Alumni der eigenen Business-School in das traditionsreiche Richmond Hotel eingeladen. Hier ergab sich die gern genutzte Gelegenheit zum konstruktiven Austausch zwischen den deutschen Aktiven und den australischen Alumni, die wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von EMBA Mainz den unterschiedlichsten beruflichen Branchen angehörten. Sicher ein Höhepunkt der Studienwoche war das im Botanischen Garten ausgerichtete Abschiedsdinner, das für die Gäste aus Mainz ausgerichtet wurde und an dem neben den Dozenten der Studienwoche, den Offiziellen der Business School auch wieder viele Alumni teilnahmen. Die beiden Festreden übernahmen ebenfalls zwei der Alumni der Adelaide Business School: Anna Deller-Coombs, Weinprogramm-Koordinatorin bei Primary Industries and Regions SA - PIRSA ​(Government of South Australia) stellte noch einmal die Besonderheiten der australischen Weinwirtschaft vor. Dharmesh Raman, Direktor von Peter Shearer menswear, referierte in seiner Festrede u.a. über konstruktive und faire Mitarbeiterführung in seinem Unternehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten das feierliche Ambiente des Botanischen Gartens, um sich bei den Gastgebern für die hervorragende Organisation des anspruchsvollen Lehrprogramms und eindrucksvollen Begleitprogramms und insbesondere für die herzliche Gastfreundschaft, mit der die Gruppe aus Mainz empfangen wurde, zu bedanken.

Die Verbindung des Studienprogramms mit den Rahmenveranstaltungen ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Mentalität und Kultur ihrer Gastgeber schätzen lernen. Die Tatsache, dass der Aufenthalt in Adelaide trotz des dortigen kalendarischen Herbstes fast die ganze Woche von Temperaturen über 30 Grad begleitet war, verstärkte darüber hinaus noch den sehr positiven Eindruck, mit dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Studienreise nach Deutschland zurückkehrten.