EMBA Mainz verabschiedet seinen 17. Studienjahrgang

Traditionell in Caps and Gowns verabschiedete der Executive MBA-Studiengang der Universität Mainz (EMBA Mainz) die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 17. Studienjahrgangs am Freitag, den 29. März 2019. Als Auftakt der feierlichen Verabschiedung durften sich die Absolventinnen und Absolventen des 17. Jahrgangs von EMBA Mainz bei strahlendem Sonnenschein auf der Treppe vor der Alten Mensa zum Gruppenfoto aufstellen, bevor in der Linken Aula der Alten Mensa der offizielle Teil der Zeugnisvergabe begann. Für den Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften begrüßte der Prodekan Professor Roland Euler die Studierenden mit ihren Angehörigen und übermittelte die Glückwünsche des Fachbereichs. Der akademische Direktor des Studiengangs, Professor Franz Rothlauf stellte in seinen Worten an die Absolventinnen und Absolventen noch einmal die Zielsetzung des Programms heraus. Der Studiengang EMBA Mainz möchte Führungspersönlichkeiten ausbilden, die in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und diese für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter, aber auch für die Gesellschaft und Umwelt einzusetzen. Rothlauf betonte, wie wichtig dabei auch das Zusammenwirken im Team ist. Beispielhaft sei dafür das Miteinander der Absolventinnen und Absolventen während der zwei Jahre des EMBA-Studiums an der Universität Mainz gewesen, das sich zum Wohle aller ausgewirkt und teilweise auch durch die Anstrengungen des nebenberuflichen Studiums getragen habe.

Traditionell wählen die abschließenden Jahrgänge von EMBA Mainz eine Führungspersönlichkeit aus der Wirtschaft, der Politik oder des öffentlichen Lebens als Patron. Der Patron ist Identifikationsfigur und übernimmt die Schirmherrschaft für den jeweiligen Jahrgang. Der 17. Jahrgang hat den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Ebling, zu seinem Patron ausgewählt. Ebling hatte es sich nicht nehmen lassen, der feierlichen Verabschiedung „seines“ EMBA-Jahrgangs beizuwohnen und zu diesem Anlass auch die Festrede zu halten. Diese Gelegenheit nutzte der Oberbürgermeister, um auf amüsant-ironische Art eine Zustandsbeschreibung unserer gehetzten Gesellschaft zu geben, in der jeder stets nach der eigenen und eigenverantwortlichen Selbstoptimierung strebt und zugleich nach Auszeiten und Auswegen aus diesem Alltag sucht. Der Leistungsgedanke ist die treibende und vorherrschende Kraft. In dieser einseitigen Entwicklung benannte der OB das seiner Meinung nach bestehende Hauptproblem unserer immer weiter auseinanderdriftenden Gesellschaft. Daher verband er seine Ausführungen auch mit einem Appell für mehr Solidarität, bei der es auch darum geht, Verständnis für unterschiedliche Lebensmodelle zu entwickeln und zu leben. Auf diese Weise, so Ebling, könne es gelingen, die Schere zwischen den einzelnen Gruppen innerhalb unserer modernen westlichen Gesellschaft weiter zu schließen und die Gemeinschaft wiederherzustellen.

Nach den Reden folgte die Verleihung der Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen. Die Zeugnisse wurden gemeinsam von Professor Rothlauf, Professor Euler und Oberbürgermeister Ebling überreicht. Den Abschluss der gelungenen akademischen Feier bildete der Rückblick des Jahrgangsprechers Philipp Zukowsky, der stellvertretend für den Jahrgang einen Rückblick auf die vergangenen zwei intensiven Jahre des Studiums gab. Für die feierliche Einrahmung der Feier sorgte das Streichertrio Nomad.

Nach dem akademischen Teil luden die Absolventinnen und Absolventen des 17. Jahrgangs alle Beteiligten noch zu einer stimmungsvollen Feier ins Atrium der Alten Mensa ein, um auf den Abschluss gebührend anzustoßen.